Holzschnitt vom Burgmannshof Hardegsen

Der Burgmannshof

Erhalten, restauriert und präsentiert von Friedrich Ellermeier

 

Die große Halle des Burgmannshofes
Die Halle des Burgmannshofes

Der Burgmannshof wurde 1977ff. als Baudenkmal restauriert.
Das Baudenkmal 2. Burgmannshof:
Stätte für Theologie und Keilschriftforschung -Streichinstrumente

Dr. theol. Friedrich Ellermeier
Burgstr. 4. D-37181 Hardegsen. Tel. 05505/5413.
E-mail:


Saison 2011: 1. Juni bis 30. September.

Führung und Vortrag: "Von Babylon zum Burgmannshof"

Vom Glück im Geigenkasten, Rittern, einem alten Haus,
von Priestern und Profeten und 'ner Fledermaus,
von Keilschrift für Computer in der Vortragshalle -
kurz: konzentrierte Weltkultur für alle.

Für Gruppen ab 12 bis 50 Personen. Einheitlicher Gruppenpreis: Euro 125,--.

Jeden Tag der Woche von 14.00-20.00 Uhr nach Vereinbarung. Änderungen vorbehalten.

Geschichte:
Ca. 1250: Die Anfänge.
Der Burgmannshof, Teil der Hardegser Burg, vor der Hardegser Burgmauer gelegen: ein bauliches Kleinod der Welfenkultur. Sitz der mit der Burghut betrauten Burgmannen. Ca. 1300-1500: Erste Blütezeit: der gotische Burgmannshof. Tonnen- und Kreuzgewölbekeller mit einem makellos erhaltenen gotischen Kamin, darüber das gotische Erdgeschoß. 1559/1561: Zweite Blütezeit: aufwendige Restaurierung im Stile früher Renaissance durch den Hofrichter Dr. Georg Bartold Ostmann, den höchsten Beamten Herzog Erichs II. zu Calenberg-Göttingen.

Hardegsen bei Göttingen Letzner: Hardegsen im 16. Jahrhundert

Erhalten und restauriert wurden Fragmente seltener nichtkirchlicher Renaissancemalereien und Steinmetzarbeiten. Einzigartiger Fächerrosettenfries am Anbau. 1960-1977: Desolater Zustand. Abbruchbeschluß. 1977-1997: Rettung vor dem Abbruch durch den Theologen Dr. Friedrich Ellermeier. Unterstützung durch die staatliche Denkmalpflege. Metamorphose des Theologen zum Burgmann. Einrichtung des Museums mit Bücherkabinett, Steinmetzzeichensammlung und Instrumenten. Mehr als 1000 Führungen, Veranstaltungen und Konzerte bis 2000. 1984: Auszeichnung mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz, der höchsten Auszeichnung der BRD auf diesem Gebiete. 1986: Preis der Paul-Dierichs-Stiftung.

Seit 1996: Einsatz moderner Computertechnik für die Weiterarbeit am Sumerischen Glossar. Seit 1998 erscheinen die Fortsetzungsbände dieses Standardwerkes der Sumerologie. Das Glossar wird damit zum ersten Lexikon mit Computerkeilschrift.


Fächerrosetten in der großen Halle
Der restaurierte Burgmannshof heute, Innenansicht

 

Zum Seitenanfang